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Katze aus dem Tierheim adoptieren: Was du wissen musst

Von myPetConnect Redaktion · Veröffentlicht am 03. Juni 2026 · Aktualisiert am 05. Juni 2026 · 6 Min. Lesezeit
Getigerte Katze erkundet eine helle Wohnung

Katzen aus dem Tierheim sind oft schneller eingewöhnt als gedacht. Wichtig sind eine gute Vorbereitung, Geduld und ein katzengerechtes Zuhause.

Einzeltier oder Paar?

Wohnungskatzen werden meist zu zweit vermittelt, weil sie sonst vereinsamen. Freigängerinnen können oft einzeln gehalten werden, sofern Artgenossen in der Nachbarschaft leben.

Tierheime beraten dich, welche Konstellation für die jeweilige Katze passt.

Wohnung katzengerecht vorbereiten

Sichere Fenster und Balkon mit Katzennetzen, entferne giftige Pflanzen wie Lilien und biete genügend Rückzugsorte an.

Mindestens ein Kratzbaum, zwei Katzentoiletten pro Tier plus eine extra und mehrere Futterstellen gehören zur Grundausstattung.

Die ersten Tage zu Hause

Lass die Katze selbst entscheiden, wann sie ihre Transportbox verlässt. Beginne mit einem ruhigen Raum und öffne nach und nach die übrigen Bereiche.

Vermeide laute Geräusche und gib der Katze Zeit, ihre neuen Menschen kennenzulernen.

Kosten und laufende Versorgung

Plane neben der Schutzgebühr (80–200 €) ca. 40–80 € pro Monat für Futter, Streu und Tierarzt ein. Eine tierärztliche Vorsorge jährlich gehört dazu.

Häufige Fragen

Wie schnell gewöhnt sich eine Katze ein?

Viele Katzen brauchen 2–6 Wochen, um sich vollständig wohlzufühlen. Bei scheuen Tieren kann es mehrere Monate dauern.

Kann ich auch ältere Katzen adoptieren?

Ja, Seniorkatzen sind besonders dankbare Mitbewohner und meist schon stubenrein und sozialisiert.

Was kostet eine Katze aus dem Tierheim?

Die Schutzgebühr liegt zwischen 80 und 200 €. Sie deckt Kastration, Impfung, Chip und Wurmkur ab.

Quellen

Dieser Artikel wurde mit folgenden Quellen erstellt und geprüft: